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Antrag zum Haushalt 2017: Dorfgemeinschaftshaus Emmern

. Wenn wir ein zukunftsfähiges Gebäude für unsere Dorfgemeinschaft im Kernbereich haben wollen, müssen wir im Vorfeld prüfen was wir zukünftig benötigen und wie wir es planen. Investitionen in einen Altbestand sind nur schwer zu kalkulieren (siehe Bildungshaus Börry). Daher wollen wir die Mittel für den Brandschutz erst ausgeben, wenn die von uns vorgeschlagenen Alternativen aus Kostengründen nicht realisierbar sein sollten.

Gruppe der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN im Rat der Gemeinde Emmerthal

Gemeindeverwaltung Emmerthal Emmerthal,06.01.2017

Berliner Str. 15

31860 Emmerthal

Betr.: Antrag für die weitere Vorgehensweise hinsichtlich des DGH in Emmern.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren

Hiermit beantragen wir die eingeplanten Haushaltsmittel für die Brandschutzmaßnahmen im DGH in Emmern mit einem Sperrvermerk zu versehen.

Beschlussvorschlag:

Die Ansätze für die Ausgabe von Haushaltsmitteln für die Brandschutzmaßnahmen im DGH Emmern werden mit einem Sperrvermerk versehen, bis die in der Begründung angesprochenen Sachverhalte geklärt und abgearbeitet worden sind.

Begründung:

  1. Da es sich bei dem Gebäude um eine alte Liegenschaft handelt, die heute weder funktionsmäßig, Brandschutztechnisch noch energetisch tragbar ist, sollte eine Prüfung hinsichtlich Abriss und Neubau an gleicher oder anderer Stelle in Erwägung gezogen werden. Die veranschlagten Mittel für den Brandschutz in Höhe von 350.000,-€ und in gleicher Höhe für die Sanierung sind nicht zukunftweisend. Daher fordern wir die Verwaltung auf, so schnell wie möglich, ein Infrastrukturkataster für das DGH zu erstellen.

  1. Die Verwaltung wird beauftragt die Kosten für den Abriss des alten DGH und den Neubau eines multifunktionalen Gebäudes an gleicher Stelle zu berechnen.

  1. Als eine Alternative schlagen wir vor, dass ebenfalls in die Jahre gekommene und sehr sanierungsbedürftige Sportheim Emmern in die Planung mit einzubeziehen?

Möglich wäre hier ein neuer, gemeinsamer Standort, der gleichzeitig die Belange der Sportler und der Dorfgemeinschaft berücksichtigt. Damit würde ein zweckmäßiges und zukunftsfähiges Gebäude geschaffen, für das die Gemeinde Zuschüsse aus dem Städtebauförderprogramm, Leader und Sportfördermitteln beantragen könnte.

  1. Sollte es während der Prüfungen dieser Fragen zu Auflagen der Bauaufsicht kommen, so dass der Kinderbetreuungsverein die Räumlichkeiten nicht mehr nutzen kann, sehen wir eine Containerlösung für die Übergangszeit als durchaus sinnvoll an.

Auch bei den angedachten Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen wäre so eine Übergangsmaßnahme notwendig.

Mit freundlichen Grüßen