Antrag der SPD/Grüne-Fraktion zur Wirtschaftsentwicklung

                                          

 

Gruppe der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN im Rat der Gemeinde Emmerthal

Berliner Str. 15  31860 Emmerthal

 

 

Gemeindeverwaltung  Emmerthal                                                                Emmerthal, 30.08.2016

Berliner Str. 15

 

31860 Emmerthal

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren.

 

Die Gruppe SPD/Grüne im Rat der Gemeinde Emmerthal beantragt die Durchführung einer Potenzialanalyse zur Gewerbeflächenentwicklung in Emmerthal. Die Durchführung einer solchen Analyse könnte auch als Leader-Projekt durchgeführt werden, so dass EU-Fördermittel zur Co-Finanzierung in Anspruch genommen werden können. Die Verwaltung wird beauftragt,  einen entsprechenden Vorschlag zu erarbeiten und Finanzmittel für den Haushalt 2017 einzuplanen.

 

Begründung:

Mit Stilllegung des KKW Grohnde wird es zu einem erheblichen wirtschaftlichen Strukturwandel,  nicht nur in der Gemeinde Emmerthal, sondern in der gesamten Region kommen. Zur Gestaltung dieses Strukturwandels ist es erforderlich das frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden. Im Flächennutzungsplan der Gemeinde Ememerthal sind angrenzend an das Gewerbegebiet „Langes Feld“ noch ca. 20ha Gewerbefläche ausgewiesen, so dass zumindest planungsrechtliche Voraussetzungen für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben bestehen.

Bevor die Gemeinde Emmerthal allerdings Finanzmittel in eine Entwicklung dieser Flächen investiert, sollte vorab durch eine Analyse geprüft werden, ob und wenn ja, welcher Bedarf besteht, denn es darf auch nicht übersehen, dass mit den noch nicht endgültig vermarkteten Gewerbeflächen im Hottenbergsfeld in Hameln, dem  Gewerbegebiet in Bad Münder an der B217 und in Coppenbrügge noch erhebliches Flächenpotenzial (Gewerbeflächenbedarfsprognose) in Hameln-Pyrmont vorhanden ist.

Gleichfalls wird zu prüfen sein, welche verkehrstechnischen Voraussetzungen zu schaffen wären und welcher Finanzbedarf für eine Entwicklung erforderlich wäre.

In alle Überlegungen ist die heimische Wirtschaft eng einzubeziehen, z.B. auch durch eine Unternehmerbefragung. Ebenso sollte eine enge Zusammenarbeit mit der Weserbergland AG erfolgen.

 

Mit freundlichen Grüßen